Im wohl ältesten Fachwerkhaus Thüringens soll Martin Luther den schönsten und prägendsten Teil seiner Schulzeit bei der Familie Cotta verbracht haben. Das liebevoll gestaltete Museum im Lutherhaus stellt ihn als Schüler, Reformator und Bibelübersetzer vor.

Lutherhaus Eisenach
Nur wenige Schritte vom Marktplatz entfernt, öffnet das reich verzierte Lutherhaus die hölzerne Pforte für neugierige Besucher. Hier fand der junge Martin Luther in seiner Schulzeit von 1498 bis 1501 liebevolle Aufnahme und geistige Anregung bei der angesehenen Ratsherrenfamilie Cotta.

lutherhaus-eisenach.com

Die tausend Jahre alte Wartburg gehört zum UNESCO-Welterbe – hier manifestiert sich Geschichte wie an keinem anderen Ort der Republik. Opulent verzierte Bauten und Gemächer zeugen eindrucksvoll von mittelalterlicher und romantischer Bau- und Lebenskultur.

Wartburg – UNESCO Weltkulturerbe
Die Wartburg ist die wohl berühmteste deutsche Burg. Im 12. Jahrhundert war sie Schauplatz des legendären Sängerwettstreits mit Walther von der Vogelweide und wenig später Wohnsitz der Heiligen Elisabeth. Martin Luther fand hier 1521 Schutz und Inspiration für die Übersetzung des Neuen Testaments. 1817 trafen sich in ihren Mauern die deutschen Burschenschaften zum Wartburgfest, später inspirierte sie Wagner zu seiner romantischen Oper „Tannhäuser“.

Heute lädt die im 19. Jahrhundert wieder zum Leben erweckte Wartburg zum Besuch des mittelalterlichen Palas und des Museums ein und ist zugleich ein Veranstaltungsort mit einzigartiger Atmosphäre und grandiosem Ausblick.

www.wartburg-eisenach.de

Die Stadt Eisenach war seit Ende des 19. Jahrhunderts bestrebt, durch einen Kurbetrieb den Fremdenverkehr zu fördern. Um einen dauerhaften Betrieb einrichten zu können, entschloss man sich, am Rande des Karthausgartens – einer Parkanlage nach englischem Vorbild – alle erforderlichen Kureinrichtungen entstehen zu lassen. Mittelpunkt des Kurgeschehens sollte die Wandelhalle, eine offene Halle mit Musikpavillon, werden. Nach kurzer Bauzeit wurde im Juni 1906 die Wandelhalle feierlich eröffnet.

Seit Anfang der neunziger Jahre lief die Suche nach einem tragbaren Nutzungskonzept. Diskutiert wurde u.a. ein Handwerkerhof, ein Automobilmuseum, eine Tourisinformationsstelle sowie weitere gewerbliche Nutzungen. Alle Vorhaben hätten der Umwandlung der Wandelhalle in einen sog. Warmbau, also eine geschlossene und heizbare Variante, bedurft.

In einem längerfristigen Diskussionsprozess mit engagierten Bürgern, Verbänden und Vereinen, exemplarisch seien hier der Eisenacher Verkehrsverein sowie der Gewerbeverein genannt,wurde für und wider möglicher Varianten besprochen. Am Ende stand eines fest: die Wandelhalle soll das bleiben, was sie nun fast ein Jahrhundert war, eine offene Halle mit saisonaler Nutzung für möglichst breitgefächerte kulturelle Angebote. Schon in den neunziger Jahren wurde das Fundament für die Stiftung Wandelhalle durch zahlreiche kleine und große Spenden gelegt. Sie sind heute bei der Stiftung in guten Händen.

Heute dient die Wandelhalle im Sommer unter anderen als Event- und Veranstaltungshalle, welche überregional sehr beliebt ist, und wo Veranstaltungen wie die Raggae- oder Rock`n Roll-Night großen Zuspruch finden.

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Internet: www.wandelhalle-eisenach.de

Neben dem Einblick in ein modernes Bergbauunternehmen gibt es Wissenswertes über die Geschichte, die Entwicklung und die Tradition des Kalibergbaus zu erfahren.Darüber hinaus überrascht das Erlebnisbergwerk Merkers seine Gäste mit Attraktionen, die weltweit einzigartig sind.

Treten Sie mit uns eine spannende Reise bis in 800 Meter Tiefe an.Mit einem herzlichen „Glückauf“ werden Sie von erfahrenen Bergleuten begrüßt und durch unser Bergwerk begleitet. Es erwarten Sie Stationen voller Spannung, der hallenartige Großbunker mit dem größten untertägigen Schaufelradbagger der Welt, die erst 1981 entdeckte Kristallgrotte, ein einzigartiges Naturwunder, mit Salzkristallen bis zu einem Meter Kantenlänge und das „Museum zum Anfassen“.

Oder folgen Sie General Eisenhower und schauen Sie im „Goldraum“ vorbei. Dort lagerten bei Kriegsende die gesamten Gold- und Devisenbestände der Reichsbank und Kunstwerke von unschätzbarem Wert.

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Internet: www.erlebnisbergwerk.de

Das Evangelische Augustinerkloster zu Erfurt ist ein einmaliges Baudenkmal mittelalterlicher Ordensbaukunst. Zugleich ist das Kloster weltweit als bedeutende Lutherstätte bekannt.

Martin Luther lebte hier von 1505 bis 1511. Unser Kloster ist heute eine international bekannte Tagungs- und Begegnungsstätte und gehört zur Kirchenprovinz Sachsen mit dem Bischofssitz in Magdeburg.

Erfurt ist Martin Luthers geistige Heimat. Hier studierte er von 1501-1505 an der schon damals berühmten Universität, zunächst die „Sieben freien Künste”, auf Wunsch seines Vaters auch Rechtswissenschaft und später Theologie.

Gegenüber dem Johannturm zweigt von der Leninstraße die Augustinerstraße ab. In ihr liegt das ehemalige Augustinerkloster.

Augustiner-Eremiten-Mönche errichteten den ausgedehnten Gebäudekomplex seit 1277. Trotz Bränden und Kriegszerstörungen sind wesentliche Teile der Anlage erhalten geblieben.

Im Jahre 1525 kam die Kirche in evangelischen Besitz. Der Rat der Stadt beschlagnahmte das Kloster um 1560, und im Westflügel richtete er 1561 das evangelische Ratsgymnasium ein. Nach seinem Auszug (1822) erhielt das 1818 gegründete Martinstift (Erziehungsanstalt für Jungen) die Räume. Bei einem amerikanischen Flugangriff am 25. Februar 1945 fanden im Keller des Bibliotheksgebäude 267 Menschen, meist Kinder, den Tod. Den Ortsteil des Augustinerklosters überließ der Rat der Stadt 1670 dem evangelischen Waisenhaus. Dem erwähnten Bombenangriff fielen auch Teile des ehemaligen Klosters zum Opfer, die zum Teil wieder hergestellt und ausgebaut sind.

Weitere Informationen

Internet: www.augustinerkloster.de

Das barocke Stadtschloss diente einst als herzogliche Residenz. Nach jahrelanger Restaurierung erwacht es derzeit aus dem Dornröschenschlaf und erstrahlt in neuem Glanz. In den prächtigen Räumen präsentiert das Thüringer Museum Volkskundliches, Kurioses und Kostbares.

Thüringer Museum: Stadtschloss

Wer die eindrucksvolle Fassade des Eisenacher Stadtschlosses an der Nordseite des Marktplatzes betrachtet, mag kaum glauben, dass der Baumeister sechs altehrwürdige Bürgerhäuser geschickt mit eingebaut hat. 1755 bezog der Herzog von Sachsen-Weimar-Eisenach die stattliche Residenz und zahlreiche berühmte Besucher – wie Goethe und Frau von Stein, Telemann und Richard Wagner – gaben sich ein Stelldichein.

Heute beherbergt das Stadtschloss die Tourist-Information und das Thüringer Museum. Porzellane, Gläser, Grafiken, Schmiedeeisernes, Trachten, Malerei, eine historische Apotheke und vieles mehr sind in den prächtigen Ausstellungsräumen zu entdecken.

de.wikipedia.org/wiki/Th%C3%BCringer_Museum_(Eisenach)

Die 1866 erbaute Villa am Fuße der Wartburg macht dank der weitgehend erhaltenen Ausstattung der Wohnräume des niederdeutschen Dichters Fritz Reuter bürgerliche Wohnkultur des 19. Jahrhunderts erlebbar. Seit 1897 beherbergt die prächtige Villa zudem die größte Wagner-Sammlung außerhalb Bayreuths.

Das 19. Jahrhundert war die hohe Zeit romantischer Künstler, Denker und Musiker. In den stilvoll eingerichteten Salons der Reutervilla ist der Geist dieser Epoche bis heute spürbar. Hier verbrachten der niederdeutsche Dichter Fritz Reuter und seine Frau Luise ihren Lebensabend. In der Villa wird seit 1897 die Richard-Wagner-Sammlung von Nicolaus Oesterlein präsentiert. Der leidenschaftliche Wagnerianer sammelte alles, was mit dem „Meister“ und seinen Werken in Zusammenhang stand. Von Briefen über Plakate, Zeitungsartikel und Fotos bis hin zu Originalpartituren umfasst die Sammlung über 200.000 Objekte. Im Mittelpunkt steht die mehr als 5000 Bände umfassende Bibliothek.

de.wikipedia.org/wiki/Reuter-Wagner-Museum

Die schlichte Fassade des Hauses Nr. 57 in der Marien­straße lässt kaum erahnen, dass dahinter Ereignisse größter Tragweite statt­fanden. 1869 wurde hier die Sozial­demokratische Arbeiter­partei gegründet. Heute beherbergt das Gebäude eine Gedenkstätte und den Sitz der August-Bebel-Gesellschaft.

In Eisenach befindet sich eine der wichtigsten Stätten der Geschichte der deutschen Sozialdemokratie: Die Gaststätte „Zum Goldenen Löwen“ war am 7. August 1869 Schauplatz des Gründungskongresses der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) unter der Leitung von August Bebel und Wilhelm Liebknecht. Sie gilt bis heute als Wiege der deutschen Sozialdemokratie. Anliegen der August-Bebel-Gesellschaft ist es, die Tradition der Gedenkstätte zu wahren, sie einer breiten Öffentlichkeit zu erschließen und mit Veranstaltungen, Seminaren und Lesungen einen Beitrag zur politischen Bildung zu leisten.

de.wikipedia.org/wiki/Gedenkst%C3%A4tte_Goldener_L%C3%B6we